Der frühere Bundesliga-Trainer Christian Streich hat dem Fußball-Weltverband FIFA mafiöse Strukturen vorgeworfen und dessen Präsidenten Gianni Infantino scharf attackiert.

In scharfer Form hat sich der frühere Bundesliga-Trainer Christian Streich zur FIFA geäußert und dem Weltverband „mafiöse Strukturen“ attestiert. Hintergrund ist ein von der FIFA angekündigtes Engagement in den Vereinigten Staaten, das Streich als Einfallstor für weitere Missstände im Weltfußball sieht.

Im Zentrum seiner Kritik steht FIFA-Präsident Gianni Infantino. Streich warf dem Funktionär in deutlichen Worten vor, wirtschaftliche Interessen über die Integrität des Spiels zu stellen. Zugleich äußerte er sich kritisch über den früheren US-Präsidenten Donald Trump, der nach Streichs Einschätzung keinerlei Sachverstand im Fußball besitze, aber dennoch in lukrative Geschäfte eingebunden werde.

Hintergrund: FIFA-Engagement in den USA

Wörtlich sagte Streich: „Trump weiß, dass da Geld verdient werden kann. Er hat keine Ahnung vom Fußball. Und dann werden da solche Deals gemacht. Das ist brutal für den Fußball. Tür und Tor sind geöffnet.“ Damit griff er den jüngsten Vorstoß der FIFA direkt an und warnte vor einer weiteren Aushöhlung der sportlichen Kontrolle.