Der Weltfußballverband FIFA plant unter Präsident Gianni Infantino, einen Teil der kommerziellen Rechte an seinen Turnieren über eine neue Tochtergesellschaft namens FIFA Forward Enterprises (FFE) an private Investoren zu verkaufen und so bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar einzunehmen.

Die am Dienstagabend von FIFA bestätigten Pläne sehen vor, dass sorgfältig ausgewählte Investoren nach Angaben des Verbandes "Minderheitsbeteiligungen ohne Kontrollrechte an der FFE" erwerben können. Insgesamt sollen private Investoren rund 20 Prozent der Anteile an der neuen Gesellschaft übernehmen, die künftig die Vermarktungsrechte der Männer- und Frauen-Weltmeisterschaft sowie der Club-WM bündeln soll. Den Angaben zufolge wird die neue Tochter zunächst mit insgesamt 20 Milliarden US-Dollar bewertet, was rund 17,5 Milliarden Euro entspricht.