Alexander Zverev hat am Freitag in London durch einen 7:6 (7:0), 6:2, 6:4-Sieg über den britischen Wildcard-Spieler Arthur Fery erstmals das Finale von Wimbledon erreicht und trifft dort am Sonntag auf den Weltranglistenersten Jannik Sinner.

Klarer Sieg im Halbfinale

Der 29-jährige Hamburger Alexander Zverev hat im Halbfinale von Wimbledon die Sensation verhindert und den Lauf des britischen Wildcard-Spielers Arthur Fery gestoppt. Vor rund 15.000 Zuschauern auf dem Centre Court setzte sich Zverev in drei Sätzen mit 7:6 (7:0), 6:2, 6:4 durch und erreichte damit das erste Wimbledon-Endspiel seiner Karriere. Nach 2:13 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball.

Der erste Satz verlief ausgeglichen und musste im Tiebreak entschieden werden, das Zverev mit 7:0 für sich entschied – es war zugleich der erste Tiebreak-Verlust Ferys im gesamten Turnier. Anschließend übernahm der an Nummer zwei gesetzte Deutsche zunehmend die Kontrolle, erspielte sich im zweiten Satz zwei Breaks zur 2:1- und 4:1-Führung und brachte den Durchgang nach insgesamt 1:31 Stunde mit 6:2 nach Hause. Im dritten Satz sicherte sich Zverev früh das Break zum 3:2 und gab den Vorsprung nicht mehr aus der Hand.