Wegen der heftigen Waldbrände im Südwesten Frankreichs wird die Schlussetappe der Tour de France am Sonntag von ursprünglich 133 auf 89 Kilometer verkürzt und vollständig nach Paris verlegt.
Die Organisatoren der Tour de France haben auf die anhaltenden Waldbrände im Département Gironde reagiert und die traditionsreiche Schlussetappe deutlich verkürzt. Statt der ursprünglich geplanten Strecke von 133 Kilometern werden die Fahrer nun ausschließlich 89 Kilometer auf dem Pariser Stadtgebiet zurücklegen. Der Start erfolgt an der Ziellinie auf den Champs-Élysées, dort werden die Profis nach dem Startschuss auch zwei zusätzliche Runden drehen, bevor der Kurs in Richtung Montmartre führt.
Ursprünglich sollte die Etappe am Sonntag beginnen und in der Hauptstadt enden. Durch die Verkürzung entfällt der Außenstart, das Rennen wird komplett in Paris ausgetragen. Der Startschuss fällt nach Angaben der Organisatoren um 17.50 Uhr an der Ziellinie in Paris, danach geht es für die Fahrer zunächst über zwei zusätzliche Runden auf den Champs-Élysées und schließlich auf den Montmartre-Kurs, der in den vergangenen Jahren zum festen Bestandteil des Paris-Finales geworden ist.
