Kansas City, 11 Juli 2026

Vor dem WM-Viertelfinal zwischen der Schweiz und Argentinien am Samstagabend im Arrowhead Stadium in Kansas City hat Nati-Coach Murat Yakin angekündigt, seine Mannschaft nicht mit einem einzelnen Bewacher auf Lionel Messi auszurichten, sondern auf mehrere taktische Lösungen zu setzen.

Die Pressekonferenz vor dem Spiel fand in einem grossen Zelt nahe dem Arrowhead Stadium statt. Yakin sprach dort von einer «riesigen» Partie aus Schweizer Sicht und betonte, dass Argentinien als amtierender Weltmeister zwar der Favorit sei, aber nicht unbesiegbar wirke. «Wir treffen auf den amtierenden Weltmeister – das ist eine einmalige Gelegenheit. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass Argentinien nicht unbesiegbar ist», sagte der Nati-Coach.

Gefragt nach einem möglichen Sonderbewacher für Messi, der mit 39 Jahren der älteste Spieler im argentinischen Kader ist und als Rekordtorschütze der WM-Geschichte gilt, schloss Yakin diese Variante klar aus. «Wir haben mehrere Lösungen. Wir müssen versuchen, eine richtig zu machen. … Einen Wachhund werden wir aber nicht auf Messi ansetzen», erklärte er. Stattdessen verwies er auf kollektives Verteidigen und Ballbesitz, um die Argentinier vom eigenen Tor fernzuhalten.