Im Vorfeld der K.o.-Runde dieser Fußball-Weltmeisterschaft halten sich in sozialen Medien Verschwörungstheorien, wonach die argentinische Mannschaft um Lionel Messi bevorzugt werde und schon als nächster Weltmeister feststehe.

Bereits im ersten Gruppenspiel Argentiniens gegen Algerien kam es zu einem ersten Aufreger. In der 31. Minute beging Messi ein Foul, das der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak lediglich mit einer Ermahnung ahndete. Anschließend erzielte Messi zwei seiner drei Tore zum 3:0 gegen die Nordafrikaner – und die ersten Empörungswellen im Netz begannen.

Die Diskussion flammte nach dem dramatischen Achtelfinale zwischen Argentinien und Ägypten (3:2) erneut auf. Die Südamerikaner lagen elf Minuten vor dem Ende noch mit 0:2 zurück, ehe mehrere strittige Szenen in der Schlussphase zu Toren Argentiniens führten. Ein Treffer der Ägypter wurde nach VAR-Eingriff wegen eines vermeintlichen Fouls in der Entstehung aberkannt.