Der kommerzielle Rechteinhaber der Formel 1, Liberty Media, hat sich mit rund 32.000 enttäuschten Fans des Grand Prix von Las Vegas auf einen Vergleich in Höhe von etwa 2,6 Millionen Euro geeinigt, nachdem ein defekter Kanaldeckel den Auftakt des Rennens im November 2023 nach wenigen Minuten abgebrochen hatte.

Liberty Media und der Las Vegas Grand Prix haben sich mit den klagenden Fans auf einen Vergleich geeinigt, wie US-Medien übereinstimmend berichten. Die Einigung beläuft sich nach Angaben der Nachrichtenagentur APA auf umgerechnet rund 2,6 Millionen Euro. Eine abschließende Anhörung vor dem US-Bezirksgericht von Nevada ist für den 4. November terminiert.

Damit findet ein Streit ein vorläufiges Ende, der die Formel 1 seit ihrer Rückkehr in die Wüstenmetropole begleitet. Im November 2023 war auf dem berühmten Las Vegas Strip das erste freie Training nach rund 19 Minuten abgebrochen worden, weil sich ein Kanaldeckel auf der Strecke gelöst hatte. Der Schaden an den Boliden zog weitreichende Konsequenzen nach sich.