Die UEFA hat am 30. Juli 2026 eine Dringlichkeitssitzung abgehalten, um einen umstrittenen FIFA-Vorschlag zu erörtern, der privates Kapital in eine neue kommerzielle Einheit einspeisen würde und bei der europäischen Fußball-Dachorganisation Bedenken hinsichtlich der Governance auslöst.

Das zentrale Element des Vorschlags ist die Einführung privater Investitionen in die kommerziellen Geschäftstätigkeiten der FIFA. Die FIFA erklärte, sie werde 4,2 Milliarden US-Dollar aufbringen, indem sie mit bestimmten "long-term investors who will purchase minority, non-controlling interests in FFE" zusammenarbeite. Die eingenommenen Mittel würden es der FIFA ermöglichen, allen 211 Mitgliedsverbänden bis zu 40 Millionen US-Dollar bereitzustellen, so die überprüften Fakten.

Von diesen insgesamt 40 Millionen US-Dollar wären 20 Millionen US-Dollar für den nächsten Budgetzyklus 2027–2030 vorgesehen, eine Erhöhung gegenüber den derzeit veranschlagten 8 Millionen US-Dollar. Weitere 20 Millionen US-Dollar stünden sofort als optionale Zahlung aus dem privaten Investitionsanteil zur Verfügung.