Jannik Sinner hat am Sonntag in Wimbledon seinen Titel verteidigt und im Finale Alexander Zverev mit 6:7, 7:6, 6:3, 6:4 besiegt.
Der Weg zurück nach Paris
Der Italiener entschied das Endspiel gegen den 29 Jahre alten Alexander Zverev nach über dreieinhalbstündigem Kampf in vier Sätzen für sich. Damit ist Jannik Sinner erst der zehnte Spieler in der Geschichte des Profitennis, dem die erfolgreiche Titelverteidigung in Wimbledon gelang. Zuvor hatten dieses Kunststück unter anderem Rod Laver, Björn Borg, Pete Sampras, Roger Federer, Novak Djokovic und Carlos Alcaraz geschafft.
Sinner ging emotionaler als gewohnt mit seinem Erfolg um. Nach dem Matchball wirkte der 24-Jährige ungewöhnlich bewegt, denn der Weg zu diesem Titel war für ihn alles andere als selbstverständlich verlaufen. "Es war richtig hart nach Paris", sagte Sinner mit Blick auf seinen Zusammenbruch bei den French Open, bei dem er in der zweiten Runde geführt hatte und am Hitzekollaps leidend aufgeben musste.
