Schweiz vor Viertelfinale gegen Argentinien: Yakin rechnet nicht mit Manzambi
Kansas City, 8. Juli 2026
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Kurzfassung
Schweiz-Coach Murat Yakin rechnet vor dem Viertelfinale gegen Argentinien am Sonntag in Kansas City nicht mit einem Einsatz von Johan Manzambi. Der 20-Jährige vom SC Freiburg hatte das Training vor dem Achtelfinal-Sieg gegen Kolumbien abbrechen müssen und fehlte bereits im Kader.
Schweiz-Coach Murat Yakin rechnet vor dem WM-Viertelfinale gegen Titelverteidiger Argentinien am Sonntag in Kansas City nicht mit einem Einsatz seines Stürmers Johan Manzambi.
Unklare Diagnose nach Trainingsabbruch
Nach dem Achtelfinal-Sieg der Schweizer Auswahl gegen Kolumbien hat Nationaltrainer Murat Yakin ein ernüchterndes Update zum Gesundheitszustand seines Angreifers Johan Manzambi gegeben. Der 51-Jährige erklärte, dass die genaue Art der Blessur des 20-Jährigen vom SC Freiburg derzeit nicht eindeutig zu identifizieren sei. „Welche Verletzung der 20-Jährige vom SC Freiburg genau hat, sei nicht klar zu sehen“, sagte Yakin mit Blick auf die Diagnose.
Manzambi hatte das Training am Tag vor der Partie gegen Kolumbien abbrechen müssen und war anschließend nicht Teil des Kaders für das Achtelfinale. Die Schweizer setzten sich in dieser Begegnung, die im Elfmeterschießen entschieden wurde, gegen Kolumbien durch und zogen damit in die Runde der letzten Acht ein. Manzambi, der mit drei Treffern der erfolgreichste Torschütze der Eidgenossen bei diesem Turnier ist, fehlte bereits in diesem wichtigen Spiel.
Yakin betonte zwar, dass sein Spieler zumindest keine Schmerzen habe. „Er hat zum Glück keine Schmerzen“, sagte der Coach. Ob ein Einsatz medizinisch vertretbar wäre, könne er zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht bekanntgeben. „Ob es medizinisch vertretbar ist, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekanntgeben“, erklärte Yakin weiter. Man wolle zunächst die Entwicklung in den nächsten Tagen abwarten.
Schwindende Hoffnung auf schnelle Rückkehr
Die Hoffnung auf eine Rückkehr Manzambis bereits für das Viertelfinale schwand im Laufe des Tages zunehmend. „Wir haben noch Hoffnung gehabt bis heute Morgen“, sagte Yakin. „Aber ich denke, so eine Verletzung bekommt man nicht in der Kürze hin.“ Damit machte der Coach deutlich, dass die Zeit bis zum Duell mit Argentinien für eine Genesung nicht ausreiche.
Besonders deutlich wurde Yakin mit Blick auf einen möglichen Halbfinal-Einzug: „Bei Johan denke ich nicht, dass es von der Zeit her reicht.“ Auch für den Fall, dass die Schweizer die Runde der letzten Vier erreichen sollten, sei ein Comeback des Stürmers nach derzeitigem Stand nicht absehbar. Eine endgültige Entscheidung über die Verletzung und mögliche Einsatzzeiten solle sich laut Yakin in den nächsten ein bis zwei Tagen konkretisieren. „Mal schauen, was sich jetzt die nächsten ein, zwei Tage ergibt“, so der Nationaltrainer.
Die Schweizer Mannschaft trifft am Sonntag um 3:00 Uhr MESZ in Kansas City auf Titelverteidiger Argentinien. Das Spiel wird live auf ServusTV übertragen. Für die Eidgenossen ist es das erste WM-Viertelfinale seit längerer Zeit und die Begegnung mit dem amtierenden Champion eine hohe Hürde.
Argentinien mit Messi als nächster Gegner
Bei den Argentiniern wird einmal mehr Lionel Messi die zentrale Figur sein. Der Superstar führt die Mannschaft des Titelverteidigers bei diesem Turnier an und wird von Yakin als herausragender Akteur beschrieben. „Argentinien ist der Titelverteidiger und wird von einem überragenden Lionel Messi angeführt“, würdigte der Schweizer Coach den Gegner.
Der Ausfall Manzambis wiegt für die Schweizer Auswahl schwer, hatte der Angreifer doch in den vorherigen Turnierspielen mehrfach seine Torgefahr unter Beweis gestellt. Mit drei Toren ist er derzeit der erfolgreichste Torschütze seines Teams bei dieser Weltmeisterschaft, die in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada ausgetragen wird.
Yakin muss daher die offensive Ausrichtung seiner Mannschaft anpassen, sollte Manzambi tatsächlich nicht zur Verfügung stehen. Die Verletztenanalyse läuft, eine endgültige Diagnose steht aus. Bis zum Anpfiff in der Nacht auf Sonntag bleiben dem Coach damit wenige Tage, um personelle Alternativen zu erproben.
Auswirkungen auf die Offensive der Schweiz
Die Vorgeschichte des Ausfalls reicht bis zum Vortag des Kolumbien-Spiels zurück. Manzambi hatte im Training Beschwerden erlitten und die Einheit vorzeitig beenden müssen. Eine zunächst erhoffte Besserung trat nicht ein, weshalb er für das Achtelfinale nicht berücksichtigt werden konnte.
Trotz des Rückschlags zeigte sich das Schweizer Team gegen Kolumbien robust und entschied die Partie im Elfmeterschießen für sich. Der Einzug ins Viertelfinale ist sportlich ein Erfolg, der nun durch die Verletzung des Toptorjägers getrübt wird. Die Mannschaft steht damit vor einer doppelten Herausforderung: personeller Umbruch und ein Hochkaräter als Gegner.
Yakin hatte seine Aussagen zum Gesundheitszustand Manzambis unmittelbar nach dem Sieg gegen Kolumbien getroffen. In den Medienberichten wird der Coach durchgängig als Schweizer Nationaltrainer bezeichnet, der die Aussagen nach der Partie machte.
Offene Fragen vor dem Anpfiff am Sonntag
Mit Blick auf die Schwere der Verletzung hielt sich Yakin bedeckt. Eine genaue Diagnose werde erst nach weiteren Untersuchungen erwartet. Der 20-Jährige selbst hat sich öffentlich bislang nicht zur Art seiner Blessur geäußert.
Für die Schweizer Fans bedeutet die Entwicklung Ungewissheit vor dem prestigeträchtigen Duell. Das Spiel gegen Argentinien, das am frühen Sonntagmorgen europäischer Zeit stattfindet, wird auch jenseits des sportlichen Geschehens mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.
Sollte die Diagnose in den nächsten Tagen positiver ausfallen als aktuell erwartet, könnte Manzambi möglicherweise doch noch eine Option für das Viertelfinale oder ein etwaiges Halbfinale sein. Nach Einschätzung Yakins ist dies jedoch wenig wahrscheinlich. Die Schweizer Anhänger müssen sich darauf einstellen, dass ihr Toptorschütze die entscheidende Phase des Turniers verpasst.
Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die medizinische Abteilung des Schweizer Teams. Sie wird in den kommenden Tagen entscheiden, ob ein Risiko-Einsatz denkbar wäre oder ob eine Schonung Priorität hat. Yakin kündigte an, die nächsten Tage abzuwarten, bevor eine belastbare Aussage möglich sei.
Fragen & Antworten
Was genau hat Johan Manzambi verletzt?
Laut Nationaltrainer Murat Yakin ist die genaue Art der Verletzung des 20-jährigen Stürmers vom SC Freiburg derzeit nicht eindeutig feststellbar. Eine endgültige Diagnose wird in den kommenden ein bis zwei Tagen erwartet.
Wann und wo spielt die Schweiz gegen Argentinien?
Das Viertelfinale zwischen der Schweiz und Argentinien findet am Sonntag um 3:00 Uhr MESZ in Kansas City statt und wird live auf ServusTV übertragen.
Wie wichtig ist Manzambi für die Schweizer Mannschaft?
Manzambi ist mit drei Treffern der erfolgreichste Torschütze der Schweiz bei dieser Weltmeisterschaft und fehlte bereits im Achtelfinal-Sieg gegen Kolumbien, der im Elfmeterschießen entschieden wurde.
Manzambi-Verletzung: Schweiz-Coach Yakin gibt Update vor | sportnachrichten