Die Schweizer Fußballnationalmannschaft bangt vor dem WM-Achtelfinale gegen Kolumbien am Dienstag (Anstoß 22.00 Uhr, ORF1 ab 20.45 Uhr MESZ) um den Einsatz von Johan Manzambi, Ruben Vargas und Djibril Sow, die das Abschlusstraining vorzeitig abbrechen mussten.
Offensive unter Druck
Beim letzten Training vor der K.o.-Runde in Vancouver mussten die drei Spieler die Einheit vorzeitig beenden. Details zu den Blessuren gab es nicht, laut Verbandsangaben stehen weitere Untersuchungen an. Auch Luca Jaquez und Michel Aebischer, die bereits seit Tagen mit muskulären Problemen individuell trainierten, gelten als nicht sicher für das Spiel.
Nationaltrainer Murat Yakin zeigte sich auf der Pressekonferenz im Medienzentrum am BC Place in Vancouver weniger als 24 Stunden vor dem Anpfiff verärgert über die Hiobsbotschaft. „Der Ärger ist gross. Es wäre ein Riesenverlust, wenn sie nicht auf dem Platz stehen könnten“, sagte der Coach wörtlich. Auch in späteren Antworten wiederholte er die Sorge: „Der Ärger ist natürlich groß, dass sie das Training einen Tag vor dem Spiel abbrechen mussten.“ Außerdem stellte er klar: „Sie müssen 100 Prozent bei Kräften und bereit sein“ – verletzte Spieler mitzubringen helfe niemandem.
