Wien, 18 August 2026

Das Frauen-Nationalteam des Österreichischen Eishockey-Verbands (ÖEHV) ist wenige Monate vor internationalen Turnieren in eine schwere Krise geraten, in deren Zentrum Vorwürfe über Nicht-Nominierungen, unklare Kommunikation und unzureichende Behandlung der Spielerinnen stehen.

Der Konflikt zwischen Spielerinnen und Verbandsführung hat sich nach Angaben mehrerer österreichischer Medien über die vergangenen Wochen zugespitzt. Auslöser war die Entscheidung des ÖEHV, mehrere erfahrene Spielerinnen nicht für anstehende Länderspiele und ein WM-Turnier gegen die Slowakei zu nominieren. Die betroffenen Athletinnen sehen darin eine unfaire Behandlung und kritisieren, dass interne Abläufe nicht transparent seien.

Im Kern geht es den Spielerinnen, ihrer Darstellung zufolge, nicht nur um sportliche Erwägungen. Sie verlangen eine Gleichbehandlung innerhalb des Verbandes, klare Nominierungskriterien sowie eine bessere Kommunikation zwischen Management und Mannschaft. Einzelne Stimmen sprechen zudem von einer unzureichenden finanziellen Absicherung im Trainings- und Wettkampfbetrieb.