Brünn, 20 August 2026
Die österreichischen Volleyballerinnen bestreiten am Donnerstag in Brünn gegen die Ukraine ihr erstes Spiel bei einer Europameisterschaft seit 1971.
Hintergrund: 55 Jahre ohne Endrunde
Es ist ein Datum, an das sich im österreichischen Volleyball kaum jemand erinnern kann: 1971 standen die ÖVV-Frauen zuletzt bei einer EM auf dem Feld. 55 Jahre später eröffnet die Mannschaft am Donnerstag in Brünn gegen die Ukraine das Turnier und damit eine neue Etappe in der Verbandsgeschichte.
Trainer Roland Schwab brachte die Dimension des Moments auf eine knappe Formel. Die Partie sei ein „Bewerbungsgespräch vor 5000 Leuten“, sagte er vor dem Turnierstart. Vor 5000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der tschechischen Metropole gelte es, sich für die kommenden Aufgaben zu empfehlen.
Österreich trifft in der Vorrunde neben der Ukraine auf Bulgarien und Gastgeber Tschechien. Schon das Erreichen der Endrunde wertete der Verband als Erfolg, nachdem die Mannschaft die Qualifikation über die zweite europäische Rangliste geschafft hatte. „Wir sind hier, um zu lernen“, hatte es vor der Abreise aus dem Lager in Linz geheißen.
