Nach dem Ausscheiden Ghanas im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen Kolumbien ist Carlos Queiroz nicht mehr Cheftrainer der ghanaischen Nationalmannschaft.
Queiroz hatte das Amt im April dieses Jahres übernommen, nachdem sein Vorgänger Otto Addo nach einer Testspiel-Niederlage in Deutschland seinen Posten verloren hatte. Der iranisch-portugiesische Trainer war damit nur wenige Monate im Amt, ehe er nach dem WM-K.o. seinen Abschied ankündigte. In einer Stellungnahme kritisierte er den ghanaischen Fußball-Verband (GFA) und zog eine grundsätzliche Bilanz seiner Amtszeit.
Kritik am Verband
„Die Zukunft der Black Stars wird nicht allein auf dem Platz gebaut, der Erfolg der Black Stars muss außerhalb des Platzes beginnen, indem man die bestmöglichen Bedingungen schafft, um das außergewöhnliche Fußball-Talent Ghanas vorzubereiten, zu schützen und zu entwickeln“, sagte Queiroz. Mit dieser Aussage verwies er auf strukturelle Probleme, die aus seiner Sicht über die sportliche Leistung auf dem Rasen hinausreichen.
