Der 23-jährige Brite Arthur Fery hat beim Rasenklassiker in Wimbledon durch einen dramatischen Fünf-Satz-Sieg über Grigor Dimitrow erstmals das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers erreicht und trifft dort auf den Italiener Flavio Cobolli.
Fery, der nur dank einer Wildcard ins Hauptfeld von Wimbledon gerutscht war, setzte sich am Sonntag mit 7:5, 3:6, 4:6, 6:4, 7:6 (7) gegen den bulgarischen Routinier Grigor Dimitrow durch. Nach 3:55 Stunden verwandelte der Außenseiter seinen Matchball und sorgte im All England Club für eine der größten Überraschungen der bisherigen Turnierwoche. Mit dem Sprung in die Runde der letzten acht ist Fery zugleich erstmals in die Top 100 der Weltrangliste vorgestoßen.
Persönliche Wurzeln in Wimbledon
Für Fery hat der Lauf in Wimbledon eine ganz besondere persönliche Note. Der 23-Jährige besuchte als Kind die King's College School, die sich in unmittelbarer Nähe des Turniergeländes befindet. "Das war das längste Match, das ich je gespielt habe, ich bin zum ersten Mal in die Top 100 vorgestoßen und in der zweiten Woche in einem Grand-Slam-Turniers – und das nur fünf Minuten davon entfernt, wo ich aufgewachsen bin", fasste Fery nach dem Spiel seine Emotionen zusammen.
