Das Achtelfinale des Hamburgers Alexander Zverev gegen den Tschechen Jiri Lehecka wurde bei den Wimbledon Championships am späten Montagabend wegen der geltenden Sperrstunde kurz vor 23 Uhr Ortszeit beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 aus Sicht des Deutschen unterbrochen.

Spielverlauf bis zur Unterbrechung

Wegen der Sperrstunde um 23.00 Uhr Ortszeit wird der French-Open-Sieger sein Achtelfinale gegen den Tschechen Jiri Lehecka beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 heute fortsetzen.

Weil die ersten beiden Matches zuvor lange dauerten, hatte Zverev erst um 20.41 Uhr Ortszeit den Centre Court für die Partie gegen den tschechischen Weltranglisten-14. Lehecka betreten. Zu lange hatten die an Ort und Stelle vorher angesetzten Partien gedauert – besonders der Fünf-Satz-Krimi von Lokalmatador Artur Fery, der sich unter dem Jubel der Tennis-Fans gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow durchsetzte.

Nach wackeligem Start und drei Breakbällen gegen sich zeigte er eine konzentrierte Leistung. Mit einem Schmetterball holte er sich dann Leheckas fünftes Aufschlagspiel zum 5:4 und kurz darauf den ersten Satz. Gleiches Bild im zweiten Abschnitt, in dem Zverev erneut zwei Breakbälle abwehren musste. Mit einem starken Rückhandschlag bei Einstand nutzte er seine zweite Breakchance zum entscheidenden Break, ehe der 29-Jährige mit einem Zu-null-Aufschlagspiel den Tiebreak verhinderte.

Warum Wimbledon eine Sperrstunde hat

Auch im dritten Satz blieb das Bild ausgeglichen. Kurioserweise musste Zverev erneut zwei Breakbälle abwehren. Diesmal brachte er sein Aufschlagspiel durch zum 2:2 durch. Die Entscheidung gegen den Tschechen Jiri Lehecka wurde kurz vor 23 Uhr Londoner Zeit beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 aus seiner Sicht vertagt.