Paris, 06 Juni 2026

Alexander Zverev aus Hamburg bestreitet am Sonntag um 15:00 Uhr in Paris das Finale der French Open gegen den Italiener Flavio Cobolli und hat die Chance auf seinen ersten Grand-Slam-Titel.

Für Alexander Zverev ist es das vierte Grand-Slam-Endspiel seiner Karriere — und gleichzeitig der 41. Versuch, einen der vier großen Titel zu gewinnen. Bisher war der 29-Jährige aus Hamburg in den entscheidenden Matches dreimal gescheitert: 2020 unterlag er im Endspiel der US Open Dominic Thiem, obwohl er nur zwei Punkte vom Titel entfernt war, im vergangenen Jahr verlor er das Finale der French Open in fünf Sätzen gegen den verletzten Titelverteidiger Carlos Alcaraz, und beim Australian Open musste er sich Jannik Sinner geschlagen geben.

Drei verlorene Endspiele als Hypothek

Diesmal ist die Ausgangslage eine andere. Alcaraz fehlt verletzt, Sinner schied früh aus dem Turnier aus, und Zverev geht als Nummer drei der Weltrangliste als klarer Favorit in die Partie. Sein Halbfinalgegner Jakub Mensik, 20 Jahre alt und aus Tschechien, hatte am eigenen Leib erfahren, wie überlegen der Deutsche in diesem Turnier auftritt. Zverev gewann 7-5, 6-2, 3-6, 6-3 und verwandelte den ersten Matchball nach rund drei Stunden Spielzeit.