Alexander Zverev (29) aus Hamburg trifft am Dienstag im Viertelfinale der French Open in Paris erstmals auf den 19-jährigen Spanier Rafael Jódar, der vor einem Jahr noch auf Weltranglistenposition 707 stand.

Zverev geht als klarer Mitfavorit in die Partie auf dem Court Philippe-Chatrier, warnt aber ausdrücklich vor seinem jungen Gegner. «Er hat großes Lob verdient. Er spielt fantastisches Tennis», sagte der Weltranglistendritte über den Madrilenen, den er als «enormes Talent» und «sehr aggressiven, jungen Spieler» beschrieb.

Jódar, der in Madrid geboren wurde und College-Tennis an der University of Virginia spielte, wird von seinem Vater Rafael Jódar senior trainiert. Der 1,91 Meter große Rechtshänder trägt den Spitznamen «Rafa» – benannt wie sein berühmter Namensvetter Rafael Nadal, der 2024 vom Profitennis zurücktrat. Anders als der Sandplatz-König verfügt Jódar über ein eigenes aggressives Spiel, das auf dem Belag ebenfalls hervorragend funktioniert.