Die Austria-Frauen haben im ersten Spiel der Meistergruppe ein torloses Remis gegen Red Bull Salzburg erreicht und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht.

Im Hinspiel der Meistergruppe gab es am Mittwochabend kein Tor, obwohl die Wienerinnen im Grunddurchgang zweimal gegen Salzburg gewonnen hatten (6:0 und 1:0). Auch im Cupfinale vor einer Woche setzten sie sich knapp mit 1:0 durch.

Der Tabellenführer aus Wien kann den Titel bereits am Samstag fixieren, wenn der vier Punkte zurückliegende Verfolger SKN St. Pölten bei Sturm Graz keine drei Punkte holt. "Unser Ziel ist es, die Saison sehr gut zu beenden, dafür wollen wir eine gute Leistung in Graz zeigen und drei Punkte mitnehmen", sagte SKN-Trainer Laurent Fassotte.

Austria-Coach Stefan Kenesei zeigte sich vor dem wichtigen Spiel gegen Salzburg am Samstag (14 Uhr/ÖFB TV) zuversichtlich: "Ganz klares Ziel wird sein, das Spiel zu gewinnen." Gleichzeitig warnte er vor dem Gegner: "Genauso sei mir bewusst, dass ein Gegner komme, der jedem Punkte 'stehlen' könne."

Austria mit Heimstärke

Salzburgs Trainer Dusan Pavlovic kündigte an, sich nicht von der Ausgangslage beeindrucken zu lassen: "Wir wissen, was für die Austria auf dem Spiel steht. Aber wir fahren nach Wien, um wieder wir selbst zu sein – mutig, aktiv und mit einer klaren Haltung. Genau das wird entscheidend sein."

Die Austria hat in dieser Saison alle Heimspiele gewonnen und dabei ein Torverhältnis von 34:5 erreicht. Nationaltrainer Lars Söndergaard hat mit Torhüterin Jasmin Pal sowie den Verteidigerinnen Virginia Kirchberger, Katharina Schiechtl und Louise Schöffel gleich mehrere Spielerinnen der Wienerinnen für die WM-Qualifikation nominiert.

Nationalteam-Nominierungen

Aus der Liga ist mit Carina Brunold von St. Pölten nur eine weitere Spielerin im Nationalteam vertreten. St. Pölten war von 2015 bis 2025 zehnmal in Folge Meister geworden und will diese Serie nicht kampflos aufgeben.

Parallel zum Spiel der Austria findet am Samstag auch das letzte Heimspiel von Blau-Weiß Linz gegen Altach statt (15 Uhr/ORF Sport+). Der LASK empfängt Südburgenland (14 Uhr/ÖFB TV).