Austria Wien krönte sich am Samstag in der Generali Arena vor 2.346 Zuschauern mit einem 1:1 gegen den SKN St. Pölten erstmals zum österreichischen Frauen-Fußballmeister.

Die Entscheidung fiel in einem Finale, das an Dramatik kaum zu überbieten war. St. Pölten ging in der 98. Minute durch einen von Leila Peneau verwandelten Foulelfmeter mit 1:0 in Führung, nachdem Austria Wiens Katharina Schiechtl wegen eines hohen Beins gegen Fanni Nagy im Strafraum die Rote Karte gesehen hatte. Schiedsrichter Tobias Wimhofer entschied auf Strafstoß, und Peneau verwandelte sicher zu ihrem siebten Saisontor.

Doch Austria Wien gab sich nicht geschlagen. In der 101. Minute schlug ein Freistoß den Weg ins Strafraumzentrum, wo Carina Wenninger aus kurzer Distanz zum umjubelten 1:1-Endstand traf. Der Treffer löste auf den Rängen und am Spielfeldrand grenzenlosen Jubel aus und bescherte den Wienerinnen den ersten Meistertitel der Klubgeschichte.

Ein Finale mit Herzschlagfinale