Nach Enthüllungen des Senders JTBC sieht sich der südkoreanische Fußballverband (KFA) mit Vorwürfen konfrontiert, wonach Verbandsmitarbeiter Schiedsrichtern Sex-Massagen ermöglicht haben sollen, um sportliche Ergebnisse zu beeinflussen.
Der südkoreanische Fußballverband (KFA) steht nach einem Bericht des Senders JTBC massiv unter Druck. Demnach sollen Mitarbeiter des Verbands Schiedsrichtern Sex-Massagen arrangiert oder selbst angeboten haben, um diese für sportliche Entscheidungen günstig zu stimmen. Die Vorwürfe wiegen besonders schwer, weil sie das Grundprinzip der sportlichen Fairness in Frage stellen.
Hintergrund: Was bisher bekannt ist
Laut dem Yonhap-Bericht waren die Vorgänge bereits 2016 nach einer Überprüfung des KFA durch das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus festgestellt, aber damals nicht öffentlich gemacht worden. Dass die mutmaßlichen Vorfälle über Jahre hinweg nicht aufgedeckt wurden, nährt Kritik an der Transparenz und Kontrolle innerhalb des Verbands. Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete nun unter Berufung auf die JTFC-Recherchen ausführlich über den Fall.
