Straka verpasst Cut bei US Open 2026 in Shinnecock Hills
Southampton, 20. Juni 2026
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Kurzfassung
Sepp Straka hat bei den US Open in Southampton (New York) den Sprung ins Wochenende verpasst. Nach zwei Runden lag der Österreicher mit sieben über Par nur auf dem geteilten 98. Platz und schied vor dem Cut aus.
Der österreichische Golfprofi Sepp Straka ist bei den US Open im Shinnecock Hills Golf Club in Southampton (New York) bereits nach zwei Runden ausgeschieden und hat den Cut deutlich verpasst.
Erneutes Aus bei einem Major
Der 33-jährige Sepp Straka hat bei den US Open der Golfer in Southampton (New York) den Sprung ins Wochenende verpasst. Nach zwei Runden stand für den Österreicher ein Gesamtscore von sieben über Par zu Buche, womit er sich lediglich auf dem geteilten 98. Platz wiederfand. Damit war der Cut, der nach den ersten beiden Runden die verbleibenden Spieler für die Schlussrunden qualifiziert, klar außer Reichweite.
Straka hatte auch im Vorjahr bei den US Open den Cut verpasst, sodass sich sein negatives Abschneiden bei diesem Major-Turnier fortsetzt. Seine zweite Runde am Freitag (Ortszeit) am Shinnecock Hills GC verlief dabei ähnlich enttäuschend wie die Auftaktrunde, blieb am Freitag auf seiner zweiten Runde am Shinnecock Hills GC fünf über Par. In der Gesamtabrechnung bedeutete dies ein Ergebnis von sieben über Par, mit insgesamt sieben über schaute nach zwei Runden nur der 98. Platz heraus.
Straka verpasst Cut bei US Open 2026 in Shinnecock Hills | sportnachrichten
Strakas Selbstkritik im Sky-Interview
Im Gespräch mit dem Sender Sky zeigte sich Straka frustriert über seine Leistung. Er erklärte, dass ein schlechter Eisenschlag auf der 17. Spielbahn seine Chancen auf den Cut frühzeitig zunichtegemacht habe: "Dann hatte ich einen schlechten Eisenschlag auf der 17 im Bunker, und dann war es eigentlich schon aus." Zudem räumte er ein, mit seinem langen Spiel insgesamt unzufrieden gewesen zu sein: "Aber mit dem langen Spiel war ich sehr unzufrieden."
Straka war bereits vor dem Turnier nicht mit seinem Spiel im Reinen. In dem Interview sagte er: "Ich bin nicht sehr zufrieden, aber mit dem Spiel war ich schon vor dem Turnier nicht zufrieden." Diese Selbsteinschätzung unterstreicht, dass die Probleme nicht erst im Wettkampf, sondern bereits in der Vorbereitung begonnen hatten. Auch im Verlauf der zweiten Runde konnte er nicht an die erhoffte Steigerung anknüpfen.
Ein kleiner Lichtblick blieb ihm allerdings: Lediglich mit seinem Putt-Spiel konnte er leben. Sein Spiel auf den Grüns, also das Einlochen auf dem Green, war der einzige Bereich, den Straka als halbwegs akzeptabel bezeichnete. Diese Teilleistung deutet darauf hin, dass zumindest ein Teil seines Spiels auf einem brauchbaren Niveau funktionierte, während andere Bereiche klar hinter den Erwartungen zurückblieben.
Hoffnung auf das Putt-Spiel
In Hinblick auf die kommenden Wochen blickte Straka nach vorne und betonte: "Es fühlt sich ziemlich schwer an zurzeit, aber jetzt habe ich ein Wochenende, wo ich daran arbeiten kann." Er signalisierte damit die Absicht, die spielfreie Zeit zu nutzen, um gezielt an seinem langen Spiel zu feilen. Diese Einstellung zeigt, dass er das vorzeitige Aus als Arbeitsgrundlage und nicht als endgültigen Rückschlag begreift.
Zumindest sein Putt-Spiel soll sich nach Strakas Einschätzung fortsetzen: "Hoffentlich geht das so weiter." Er hofft darauf, dass dieser positive Teilaspekt auch in den nächsten Turnieren Bestand haben wird. Obwohl das Ergebnis bei den US Open enttäuschend war, sieht er also einen Ansatzpunkt für die kommenden Aufgaben auf der PGA Tour, der wichtigsten US-amerikanischen Profiliga im Golfsport.
Clark führt das Feld an
Während Straka die Heimreise antreten musste, übernahm der ehemalige US-Open-Champion Wyndham Clark aus den USA nach zwei Runden die Führung. Mit sieben unter Par lag er komfortabel an der Spitze des Feldes und unterstrich seinen Anspruch auf den Titel bei diesem Major-Turnier, den vier wichtigsten Turnieren im professionellen Golfsport. Clarks starke Leistung bildete den Kontrast zu Strakas frühem Ausscheiden.
Die ersten Verfolger um Xander Schauffele (USA) und Matt Fitzpatrick (ENG) liegen vier Schläge dahinter. Damit zeichnete sich nach den ersten beiden Runden ein Zweikampf an der Spitze ab, während das Mittelfeld des Feldes noch dicht beieinander lag. Für die verbliebenen Spieler geht es am Wochenende um den prestigeträchtigen Titel bei den US Open, eines der Highlights im Golfkalender.
Straka selbst hatte im Vorfeld geahnt, dass es eng werden könnte. Er erklärte: "Ich habe gewusst, dass er bei drei oder vier landen wird und ich die letzten zwei Löcher brauche." Diese Einsicht zeigt, dass er die Situation auf dem Platz realistisch einzuschätzen wusste, letztlich aber nicht die nötigen Schläge liefern konnte, um den Cut noch zu erreichen.
Der Platz als schwierige Prüfung
Der Austragungsort Shinnecock Hills Golf Club auf Long Island gehört zu den traditionsreichsten Plätzen im US-Golf. Mit seinen engen Fairways, den welligen Grüns und dem oft wechselhaften Wind gilt er als besonders anspruchsvoll. Diese Platzcharakteristik macht das Turnier für die Profis zu einer harten Prüfung, bei der schon kleine Fehler große Auswirkungen auf das Gesamtergebnis haben können.
Straka wird nun das kommende Wochenende nutzen, um an seinem Spiel zu arbeiten, wie er selbst ankündigte. Die Zeit ohne Wettkampf könnte ihm die Möglichkeit geben, gezielt an Schwächen zu feilen und mit neuem Selbstvertrauen in die nächsten Turniere zu gehen. Für den 33-Jährigen geht es darum, die enttäuschende Vorstellung bei den US Open abzuhaken und den Fokus nach vorne zu richten.
Die Nachricht vom verpassten Cut wurde am 20. Juni 2026 von der Austria Presse Agentur (APA) verbreitet. Damit fand das frühe Ausscheiden des Österreichers auch in den heimischen Medien Beachtung, obwohl das Hauptaugenmerk der US Open naturgemäß auf den Spitzenreitern und den Favoriten auf den Titel liegt.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Straka bei den US Open 2026 deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb. Der geteilte 98. Platz nach zwei Runden spiegelt eine Leistung wider, die weder seinen eigenen Ansprüchen noch den Erwartungen genügte. Die kommenden Wochen auf der Tour werden zeigen, ob er die spielfreie Zeit tatsächlich zur Verbesserung nutzen kann.
Fragen & Antworten
Wer ist Sepp Straka?
Sepp Straka ist ein 33-jähriger österreichischer Golfprofi, der auf internationaler Ebene Turniere bestreitet und regelmäßig bei den Majors antritt.
Warum ist Straka bei den US Open 2026 ausgeschieden?
Straka verpasste den Cut, weil er nach zwei Runden am Shinnecock Hills Golf Club mit sieben über Par nur auf dem geteilten 98. Platz lag und damit deutlich außerhalb der Qualifikationsgrenze für das Wochenende blieb.
Wer führte nach zwei Runden bei den US Open 2026?
Wyndham Clark, ein ehemaliger US-Open-Champion aus den USA, lag nach zwei Runden mit sieben unter Par in Führung, gefolgt von Xander Schauffele (USA) und Matt Fitzpatrick (England) mit vier Schlägen Rückstand.