Italiens Fußballverband FIGC lässt die Geschäftsbeziehungen des früheren Weltmeisters Andrea Pirlo prüfen, der als Kandidat für den Posten des Nationaltrainers im Gespräch ist.

Wie die "Gazzetta dello Sport" in ihrer Sonntagsausgabe berichtet, hat der neue Präsident des italienischen Fußballverbandes FIGC, Giovanni Malago, eine Überprüfung der kommerziellen und persönlichen Verbindungen Pirlos angeordnet. Hintergrund seien Sorgen über dessen Kontakte nach Russland, die einen geplanten Vertrag als Chefcoach der italienischen Nationalmannschaft gefährden könnten.

Hintergrund: Pirlos Stationen

Neben der "Gazzetta dello Sport" greifen auch "La Repubblica" und "Corriere della Sera" das Thema auf. Demnach richten sich die Bedenken vor allem auf Pirlos derzeitiges Engagement beim Erstligisten United FC in Dubai. Der Klub gehört dem russischen Milliardär Sergej Lomakin, was angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine politisch heikel ist.