ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat nach dem Ausscheiden Österreichs bei der Fußball-Weltmeisterschaft mit einer Mischung aus Bedauern über den Spielplan und Zuversicht für die Zukunft Bilanz gezogen.

Österreich war im Achtelfinale mit 0:3 an Spanien gescheitert, dem amtierenden Europameister und Dritten der FIFA-Weltrangliste. Rangnick sagte, die Auslosung sei unglücklich gewesen: "Wenn wir im Sechzehntelfinale auf einen Gegner getroffen wären, der sich in unserer Range befunden hätte, hätten wir auch noch zwei Runden weiterkommen können". Um den Weltranglisten-Dritten in der ersten K.-o.-Runde zu vermeiden, hätte Österreich die Gruppe gewinnen müssen.

Den Auftritt der Spanier beschrieb Rangnick als überragend. Die Iberer hätten gegen Österreich ihre "mit Abstand beste Leistung in diesem Turnier" gezeigt. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente habe den Ballbesitz "wie eine fehlerfreie Maschine" kontrolliert. "Da auf 'unforced errors' (unerzwungene Fehler) zu hoffen, um es in der Tennissprache zu sagen, macht keinen Sinn. Die machen sie nicht." Zugleich attestierte er Laimer und seinen Mitspielern, den spanischen Flügelstürmer Lamine Yamal "ganz gut verteidigt" zu haben. Yamal wurde zum Man of the Match gewählt.