Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Nordische Kombination nach über 100 Jahren aus dem Programm der Winterspiele 2030 gestrichen und löst damit in Deutschland und Österreich scharfe Kritik, tiefe Enttäuschung und einen Wettlauf um die Zukunft der Sportart aus.

Die Entscheidung aus Lausanne

Die Nachricht traf die Szene wie ein Schlag. Das IOC gab nach einer Sitzung seiner Exekutive bekannt, dass die Nordische Kombination bei den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen nicht mehr Teil des olympischen Programms sein wird. Seit den ersten Winterspielen 1924 in Chamonix war die Disziplin, die Skispringen und Langlauf vereint, fester Bestandteil des Programms. Damit verschwindet vorerst auch die seit Jahren vorbereitete Premiere der Frauen bei Olympia vom Tableau. Stattdessen feiern Freeride (Ski und Snowboard) und Synchro9, der synchrone Eiskunstlauf, 2030 ihr Olympia-Debüt.