Der italienische Fußballverband hat Gespräche mit Pep Guardiola über ein mögliches Engagement als Cheftrainer der italienischen Fußballnationalmannschaft bestätigt.

Verbandspräsident bestätigt Kontakt

Verbandspräsident Giovanni Malagò erklärte am Dienstag in einem italienischen Fußball-Podcast, dass es noch nicht sicher sei, man aber den Dialog eröffnet habe und aufrechterhalte. "Das ist noch nicht sicher, aber ich glaube, es war richtig und wichtig, den Dialog zu eröffnen und ihn aufrechtzuerhalten", sagte Malagò. Damit reagierte er auf Berichte, wonach Verantwortliche des Verbandes mehrere Tage in Barcelona gewesen seien, um den Coach von einem Wechsel nach Italien zu überzeugen.

Finanzielle Ausnahmen für den Starcoach

Sollte es tatsächlich zu einer Verpflichtung Guardiolas kommen, wäre der Verband bereit, eine zuvor gesetzte finanzielle Obergrenze zu überschreiten. "Es gibt auch finanzielle und budgetäre Aspekte", sagte Malagò. "Bezüglich des Namens, der gerade so präsent ist, wurden Ausnahmen gemacht", erklärte er mit Blick auf Guardiola. Eine mögliche Verpflichtung des 55-Jährigen als Teamtrainer stelle den Verband budgettechnisch vor eine große Herausforderung.