Der frühere Präsident des Nationalen Olympischen Komitees Italiens (CONI), Giovanni Malagò, ist am Montag auf der Mitgliederversammlung des italienischen Fußballverbandes FIGC mit deutlicher Mehrheit zum neuen Präsidenten gewählt worden und übernimmt damit die Nachfolge von Gabriele Gravina.
Klares Votum der Delegierten
Malagò setzte sich bei der Wahl am 22. Juni 2026 in Rom klar gegen mögliche Gegenkandidaten durch und erhielt laut Mitteilung des Verbandes 68,58 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die FIGC-Mitgliederversammlung wählte den 67-Jährigen damit an die Spitze des italienischen Fußballs, der sich nach dem erneuten Verpassen einer Weltmeisterschaft in einer tiefen Krise befindet.
Der Wechsel an der Verbandsspitze war notwendig geworden, weil der bisherige Präsident Gabriele Gravina nach dem Scheitern der Squadra Azzurra in der WM-Qualifikation zurückgetreten war. Italien verpasste damit zum dritten Mal in Folge die Endrunde einer Fußball-Weltmeisterschaft – eine Bilanz, die in dem Land, das die „Azzurri“ als vierfachen Weltmeister kennt, für erhebliche Unruhe sorgt.
