Die Ethikkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat eine Beschwerde der britischen Menschenrechtsorganisation FairSquare gegen Gianni Infantino zurückgewiesen, weil sie nach eigener Darstellung nicht in ihre Zuständigkeit fällt.

IOC-Ethikkommission weist Vorwürfe zurück

Das IOC erklärte am Freitag, die Vorwürfe gegen den FIFA-Chef bezögen sich ausschließlich auf Entscheidungen des internationalen Fußballverbandes zur Selbstverwaltung und Geschäftsführung sowie auf die Umsetzung der Regeln der Sportart. Beides liege außerhalb des Anwendungsbereichs des IOC-Ethikkodexes. „Folglich fällt die Beschwerde nicht in die Zuständigkeit der IOC-Ethikkommission. FairSquare wurde entsprechend informiert“, teilte das IOC mit.

Die Menschenrechtsorganisation FairSquare hatte die Beschwerde im Dezember 2025 eingereicht. Sie wirft Infantino vor, gegen die IOC-Regeln zur politischen Neutralität verstoßen zu haben, indem er US-Präsident Donald Trump seine politische Unterstützung bekundete. „FairSquare aus Großbritannien hatte Infantino eine Verletzung seiner Neutralitätspflichten vorgeworfen“, berichtete die Nachrichtenagentur dpa. „Begründet wurde dies mit seiner Nähe zu US-Präsident Donald Trump.“