Das International Football Association Board (IFAB) hat bestätigt, dass die Gelb-Rote Karte gegen den Schweizer Breel Embolo im WM-Viertelfinal gegen Argentinien nicht regelkonform war, und damit eine wochenlange Debatte über den VAR-Eingriff nachträglich beendet.

Im WM-Viertelfinal zwischen der Schweiz und Argentinien hatte Schiedsrichter Joao Pinheiro den Argentinier Leandro Paredes ursprünglich per Foulentscheidung mit einer Gelben Karte verwarnt. Nach einem Hinweis aus dem Videoassistenten nahm der Referee die Verwarnung zurück und stellte stattdessen den Schweizer Angreifer Breel Embolo mit der Gelb-Roten Karte vom Platz. Beim Stand von 1:1 hatte Embolo seine zweite Gelbe Karte wegen einer angeblichen Schwalbe gesehen. Am Ende setzte sich Argentinien, der Titelträger von 2022, mit 3:1 nach Verlängerung durch und zog in die Vorschlussrunde ein.