Während einer Hitzewelle mit Temperaturen um 40 Grad Celsius in Teilen des Zentralmassivs haben Profis der 113. Tour de France ihre Hotelunterkünfte kritisiert; der Norweger Anders Halland Johannessen schlief daraufhin mit einem Teamkollegen auf dem Balkon seines Hotels.

Die 113. Tour de France wird in diesen Tagen von einer ungewöhnlichen Hitzewelle begleitet, die weite Teile Zentralfrankreichs erfasst hat. In Regionen des Zentralmassivs klettern die Temperaturen nach Angaben mehrerer Medien auf rund 40 Grad Celsius. Diese Bedingungen haben nicht nur den Rennverlauf, sondern auch die Unterbringung der Profiteams vor neue Herausforderungen gestellt.

Hitzewelle in Zentralfrankreich

Am Sonntag wurde erstmals in der Geschichte der Tour de France eine Etappe wegen der Hitze verkürzt. Die Organisatoren reagierten damit auf die extremen Wetterbedingungen, die für die Fahrer ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bedeutet hätten. Die Veranstalter stehen damit zugleich vor der Frage, ob auch die Logistik rund um die Mannschaften den Temperaturen standhält.