Der französische Fußballlehrer Hervé Renard ist nach dem Vorrunden-Aus Tunesiens bei der WM 2026 als Nationaltrainer des nordafrikanischen Verbandes zurückgetreten, wie er am Samstag (04.07.2026) auf Instagram bekanntgab.

Renard teilte seinen Entschluss über den Kurznachrichtendienst Instagram mit und schrieb: „Meine Reise ist zu einem Ende gekommen.“ Der 57-Jährige stand damit lediglich etwa zweieinhalb Wochen im Amt und war für Tunesiens zweite und dritte Gruppenspiel zuständig, die beide verloren gingen.

Der Verband hatte Renard erst nach der Auftaktniederlage gegen Schweden (1:5) verpflichtet, um den damaligen Coach Sabri Lamouchi abzulösen. Unter Renard folgte zunächst eine 1:3-Niederlage gegen die Niederlande, ehe das dritte Spiel die endgültige Pleite und das Ausscheiden aus Gruppe F besiegelte. Tunesien beendete das Turnier ohne Punkt, mit zwei erzielten und zwölf Gegentoren.

Ein Rücktritt nach 18 Tagen im Amt

Bereits bei seiner Vorstellung hatte Renard betont, „kein Zauberer zu sein“. Angesichts der sportlichen Bilanz und der kurzen Amtszeit blieb ihm die Wende verwehrt. „Es war mir eine Ehre“, lautete sein Abschiedswort an die tunesische Öffentlichkeit.