Japan hat Tunesien in der Gruppe F der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Monterrey mit 4:0 (2:0) besiegt und sich damit vor dem letzten Gruppenspiel gegen Schweden eine realistische Chance auf den Einzug ins Achtelfinale bewahrt, während die Nordafrikaner als drittes Team des Turniers neben Haiti und der Türkei vorzeitig ausschieden.

Das Spiel in Monterrey war das 1000. Match in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaften, 96 Jahre nach dem ersten Turnier. Japan präsentierte sich dabei als eingespieltes Kollektiv, das seine Kontinuität aus dem Turnier von 2022 sichtbar ausspielte, während Tunesien erneut den Eindruck einer Mannschaft hinterließ, die in einer sportlichen Krise steckt.

Bereits in der 4. Minute brachte Daichi Kamada, der frühere Frankfurter Bundesliga-Profi, Japan in Führung. Der Mittelfeldspieler von Crystal Palace nutzte eine frühe Unordnung in der tunesischen Defensive und erzielte den Auftakt eines dominanten Auftritts der Asiaten.