Paris, 05 Juli 2026

Frankreich hat sich im WM-Achtelfinale gegen Paraguay mit 1:0 durchgesetzt, doch die Partie wurde von beiden Seiten mit zahlreichen harten und teils unfairen Zweikämpfen geprägt, was im Nachhinein zu massiver Kritik an Schiedsrichter Ilgiz Tantashev führte.

Die Partie bot über weite Strecken wenig Fußballkultur. Statt spielerischer Leichtigkeit dominierten harte Grätschen, Rudelbildungen und Nickligkeiten, die den Spielfluss immer wieder unterbrachen. Am Ende stand für Frankreich der knappe 1:0-Erfolg, der jedoch mehr über die defensive Entschlossenheit beider Teams aussagte als über fußballerische Klasse.

Die Schlüsselszene: Schlag ohne Konsequenz

Für den größten Aufreger sorgte eine Szene in der 39. Minute, in der ein Paraguay-Spieler den Franzosen offensichtlich schlug. Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich zeigte sich bei MagentaTV entsetzt: „Es ist ein astreiner Schlag." Bei der Szene habe Tantashev „nichts anderes vor", als den Spieler zu schlagen, kritisierte Ittrich weiter und warf dem Unparteiischen „Kontrollverlust" vor. Selbst eine klare Attacke gegen Désiré Doué im Strafraum wertete Tantashev erst nach Eingreifen des VAR als Elfmeter.