Die Disziplinarkommission der FIFA hat einem Antrag des argentinischen Fußballverbands AFA zugestimmt, wonach Sperren gegen argentinische Nationalspieler künftig auch in Freundschaftsspielen abgeleistet werden dürfen.
Die Entscheidung betrifft unter anderem die Nationalspieler Nahuel Molina, Leandro Paredes und Thiago Almada, die nach Vorfällen bei früheren Länderspielen mit Sperren belegt worden waren. Bislang konnten diese Strafen ausschließlich bei Pflichtspielen der Nationalmannschaft verbüßt werden, was den Trainern der argentinischen Auswahl die Kaderplanung erheblich erschwert hatte. Durch die neue Regelung können die Spieler ihre Sperren nun flexibler ableisten und früher wieder in den Kader zurückkehren.
Hintergrund der Sperren
Hintergrund der Sperren sind verschiedene Disziplinarvorfälle aus der jüngeren Vergangenheit. Sowohl Molina als auch Paredes und Almada waren nach hitzigen Szenen auf dem Platz mit Strafen belegt worden. Die argentinische Seite hatte in den vergangenen Monaten wiederholt darauf gedrängt, dass die Sperren auch in weniger bedeutsamen Partien abgeleistet werden können, um den ohnehin strapazierten Spielplan zu entlasten.
