Nach dem 0:1 Argentiniens im WM-Finale gegen Spanien hat Mittelfeldspieler Leandro Paredes unmittelbar nach dem Abpfiff mit einer Tätlichkeit gegen spanische Spieler für einen Eklat gesorgt und scharfe Kritik von Experten und Ex-Profis auf sich gezogen.

Die Tätlichkeit im Detail

Die Szene ereignete sich nach dem Schlusspfiff der Partie, als die spanische Mannschaft ihren 1:0-Erfolg nach Verlängerung feiern wollte. Dabei geriet Paredes zunächst mit Eric García aneinander. Im weiteren Verlauf rang der 32-Jährige den spanischen Mittelfeldspieler Gavi zu Boden und schlug, als dieser bereits fiel, mit der Faust nach ihm.

Die TV-Übertragungen des Abends dokumentierten die Szenen detailliert. Magenta-Spielkommentator Wolff Fuss kommentierte die Bilder live mit den Worten: "Paredes … Das ist dann einfach einer drüber, bei allem Verständnis für Enttäuschung." Auch ORF-Kommentator Thomas König sprach angesichts der Bilder von einem regelrechten "Blutrausch" des Argentiniers.

Scharfe Kritik der TV-Experten

MagentaTV-Expertin Tabea Kemme sagte nach Spielschluss: "Bei Paredes sind die Sicherungen durchgeknallt nach Spielende." Thomas Müller, ebenfalls als Experte im Einsatz, sagte, er selbst habe sich in solchen Momenten stets auf das Debattieren konzentriert, "da meine Stärden nie im Nahkampf lagen".