Die 19-jährige Oberösterreicherin Emma Felbermayr geht als Tabellenzweite der F1 Academy in das Rennwochenende in Silverstone und hat nach eigenen Angaben den Meistertitel fest im Visier, während sie bereits einen Platz im Audi-Cockpit für die Saison 2026 sicher hat.
Die Rennfahrerin aus Wels, die für Rodin Motorsport antritt, liegt in der Gesamtwertung der F1 Academy 25 Punkte hinter der führenden Britin Alisha Palmowski, die als Red-Bull-Juniorin die Meisterschaft anführt. Felbermayr hatte zum Auftakt in Shanghai das Hauptrennen gewonnen und damit früh ein Ausrufezeichen gesetzt. Die F1 Academy ist eine reine Frauenserie, in der Fahrerinnen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren mit Formel-4-Autos antreten; die Rennen finden im Rahmen der Formel-1-Wochenenden statt.
Tabellenzweite hinter Palmowski
Im Gespräch mit der APA schloss Felbermayr aus, dass die Academy ihr Endziel ist. „Die Academy ist nicht mein Endziel", sagte sie. Sie sieht die Serie als Sprungbrett: „Das ist für mich jetzt nur ein Zwischenschritt. Wir bekommen in der F1 Academy enorm viel Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit – und dadurch auch Sponsoren. Jeder weiß, wie teuer Motorsport ist." Nach der Academy plant sie den Schritt in eine stärkere Klasse zwischen Formel 4 und Formel 3, wobei die Formel Regional als mögliche Option genannt wird.
