Berlin, 01 Juli 2026
Nach dem erneuten frühen Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft haben ARD-Experte Bastian Schweinsteiger und der frühere Welttorhüter Oliver Kahn die Debatte um die Nachfolge von Bundestrainer Julian Nagelsmann bewusst auf Mentalität und Verantwortung der Spieler gelenkt.
ARD-Experte Schweinsteiger, der 41-Jährige, sagte am Mittwoch, die Mannschaft habe an Robustheit, Identität und Kampf verloren. „Wir haben an Robustheit, Identität und Kampf verloren. Alle meine Ex-Kollegen sagen, dass wir unsere DNA verloren haben und dazu nicht mehr so gut Fußball spielen können“, erklärte Schweinsteiger. Er verwies auf die Auftritte gegen Ecuador, Paraguay und die Elfenbeinküste als Belege für diese Einschätzung. Das habe man gegen Ecuador, Paraguay und die Elfenbeinküste gemerkt.
Parallel verschärfte Oliver Kahn, der 57-Jährige und Europameister von 1996, in einem LinkedIn-Beitrag den Blick auf die Spieler. Eine Spitzenmannschaft suche in entscheidenden Momenten keine Freiwilligen, sondern habe Akteure, die den Ball verlangten. „Eine Spitzenmannschaft sucht in diesem Augenblick keine Freiwilligen. Sie hat Spieler, die den Ball verlangen“, schrieb der frühere Welttorhüter bei LinkedIn. Als konkretes Beispiel nannte er die Szene, in der Kapitän Joshua Kimmich im Elfmeterschießen gegen Paraguay Freiwillige suchen musste.
