Berlin, 30 Juni 2026
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat nach dem Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Achtelfinale der Weltmeisterschaft gegen Paraguay (3:4 im Elfmeterschießen) ein Ende der Amtszeit von Bundestrainer Julian Nagelsmann gefordert.
Nagelsmann unter Druck
Die deutsche Mannschaft war am vergangenen Spieltag in der Runde der letzten 16 am paraguayischen Torhüter Orlando Gill gescheitert, der im Elfmeterschießen drei Strafstöße parierte und anschließend zum Spieler des Spiels gewählt wurde. Nach dem 26 Jahre alten Schlussmann richtete sich die sportliche Debatte rasch auf die Zukunft des Bundestrainers. In einem Interview mit der Bild-Zeitung sprach sich Matthäus, der 65 Jahre alt ist und die meisten Länderspiele für die deutsche Elf bestritten hat, klar für einen personellen Neuanfang aus."Ich glaube, dass es nach dieser Weltmeisterschaft mit einem neuen Trainer weitergehen muss. Das war einfach zu viel. Es gibt wahrscheinlich einiges aufzuarbeiten, auf dem Platz, außerhalb des Platzes", sagte Matthäus. Er sehe das verlorene Spiel nicht als einmaligen Ausrutscher:"Ein Spiel kann immer passieren. Aber wir haben ja schon gegen Ecuador Katastrophe gespielt."
