Nach dem unerwarteten Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Achtelfinale der WM gegen Paraguay hat Kapitän Joshua Kimmich einen Rücktritt als DFB-Spielführer ausgeschlossen und Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Willen bekräftigt, im Amt zu bleiben.
Die deutsche Mannschaft scheiterte beim ersten Großturnier mit 48 teilnehmenden Teams bereits in der Runde der letzten 16. Gegner war Außenseiter Paraguay, der nun in Philadelphia gegen den Sieger der Partie Frankreich gegen Schweden antritt. Nach 120 Minuten stand das Aus fest – ein herber Rückschlag für den DFB, der zuvor bereits 2018 in Russland und 2022 in Katar in der Vorrunde gescheitert war.
Kimmich übernimmt Verantwortung
Kapitän Joshua Kimmich, der das Turnier in Amerika als Spielführer bestritt, zog am Abend im Gespräch mit Magenta TV eine klare persönliche Bilanz. Der 31-Jährige schloss einen Rücktritt als Kapitän aus und kündigte an, weiter für das Nationalteam auflaufen zu wollen. "Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: Aufgeben", sagte der Profi vom FC Bayern München.
