Zürich, 15 Juli 2026
Kurz vor dem Ende der WM mit 48 Teams hat FIFA-Präsident Gianni Infantino eine Erweiterung des Turniers auf 64 Mannschaften ins Gespräch gebracht und damit eine Debatte über die Zukunft des Weltfußballs ausgelöst.
Die Idee einer 64er-WM ist nicht neu, erhält aber durch die Äußerungen Infantinos neuen Auftrieb. Eine solche Endrunde würde nach Berechnungen 128 Spiele umfassen – ein Plus von 24 Partien gegenüber dem aktuellen Format. Erste Planungen würden damit obsolet, denn die kommende WM ist bereits auf 48 Mannschaften ausgelegt, wie aus den vorliegenden Hintergrundinformationen hervorgeht.
Infantinos Argument: mehr Chancen für kleine Nationen
Befürworter der Erweiterung führen vor allem sportpolitische Argumente ins Feld. Infantino begründete seinen Vorstoß mit den Worten: "Wenn man kleineren Nationen nicht die Chance gibt, an einer WM teilzunehmen, dann nimmt man ihnen den Antrieb, sich zu verbessern." Kleinere Verbände bräuchten die Perspektive einer WM-Teilnahme, um nachhaltig in den Nachwuchs und die Infrastruktur zu investieren.
