Nach dem feststehenden Gruppensieg der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada richtet sich der Blick auf die möglichen Gegner in der Runde der letzten 32, wobei insgesamt 15 Teams aus fünf Gruppen als Kandidaten infrage kommen.

Deutschland steht nach dem Last-Minute-Sieg gegen die Elfenbeinküste als Gruppensieger fest und trifft am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen Ecuador zum Abschluss der Gruppenphase an. Damit hat die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann ihre Hausaufgaben erledigt und kann die K.-o.-Runde planen. Die Ausgangslage ist dabei deutlich komplexer als bei früheren Weltmeisterschaften, da das neue WM-Format mit 48 Mannschaften eine Reihe zusätzlicher Konstellationen ermöglicht.

Die FIFA wurde von 32 auf 48 Nationen vergrößert, weshalb ein neuer Turniermodus eingeführt werden musste. Das zunächst vorgesehene Modell mit 16 Dreiergruppen hatte die FIFA verworfen, weil es bereits innerhalb der Gruppen für Absprachen hätte sorgen können. Stattdessen kam es zum Modell mit zwölf Vierergruppen und den besten acht Dritten aus jenen zwölf Gruppen, wie aus der Analyse hervorgeht.