Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat nach dem 2:1-Sieg der "Three Lions" nach Verlängerung im WM-Viertelfinale gegen Überraschungsteam Norwegen einen TV-Reporter vor laufender Kamera konfrontiert und einen denkwürdigen Wortwechsel geliefert.

Hintergrund: Ein denkwürdiger TV-Moment

Das hitzige Wortgefecht mit dem Reporter wird den in den britischen Medien ohnehin stark kritisierten deutschen Erfolgs-Trainer kaum Sympathie-Punkte verschaffen, dennoch richtet er seinen Fokus nun auf den Halbfinal-Showdown am kommenden Mittwoch (ab 21 Uhr im oe24-LIVE-TICKER).

In einem von Hitze und einem Kamerakabel geprägten Kampfspiel hatte Jude Bellingham England mit zwei Toren in die nächste Runde geschossen. Der 23-Jährige, dessen Mutter Denise ihm vor dem Spiel Tipps gegeben hatte, avancierte damit zum Matchwinner der "Three Lions".

"Das war eine Weltklasse-Leistung von einem Weltklasse-Spieler", befand Trainer Tuchel über den Offensivspieler von Real Madrid. "Das übertrifft meine kühnsten Träume", sagte Bellingham selbst. "Ich meine, du gehst ja nicht abends ins Bett und träumst von solchen Spielen."

Bellinghams Sternstunde in Miami

Und doch war da viel Reales und auch Surreales vor den Augen von Sir David Beckham im Football-Stadion der Miami Dolphins zu sehen. Die englischen Fans in Miami lagen sich beim Gassenhauer "Hey Jude" in den Armen, die verbliebenen Beatles höchstselbst feierten den Helden der Three Lions via Instagram.