Linda Noskova und Karolina Muchova stehen am Samstag im Damen-Finale von Wimbledon und garantieren damit erstmals seit Jahren ein rein tschechisches Endspiel um die Venus-Rosenwasserschale.
Das Finale der Damen-Konkurrenz in Wimbledon wird am Samstag zu einer rein tschechischen Angelegenheit. Linda Noskova und Karolina Muchova haben sich im All England Club durchgesetzt und treffen im Endspiel aufeinander. Damit setzt sich eine bemerkenswerte Serie tschechischer Erfolge auf dem „heiligen Rasen" fort.
Tschechische Dominanz in Wimbledon
Die Dominanz tschechischer Spielerinnen bei dem traditionsreichsten Tennisturnier der Welt ist in den vergangenen Jahren auffällig. 2011 und 2014 gewann jeweils Petra Kvitova, 2023 holte die mittlerweile wegen Dopings gesperrte Marketa Vondrousova die begehrte Venus-Rosenwasserschale, die Trophäe für den Frauen-Einzeltitel in Wimbledon. 2024 untermauerte Barbora Krejcikova die Nationendominanz auf dem „heiligen Rasen".
Für Noskova hat Wimbledon eine besondere persönliche Bedeutung. „Aber an eines erinnere ich mich: als Petra Kvitova hier gewann", sagte sie rückblickend. „Das war einer der ersten Augenblicke, in denen ich realisierte, dass ein Sport wie Tennis existiert", sagte Noskova. Die Erinnerung an Kvitovas Triumph vor mehr als einem Jahrzehnt habe bei ihr die Begeisterung für den Tennissport geweckt.
