Kevin Danso, Verteidiger von Tottenham Hotspur, wurde nach einem Fehler im 2:2-Unentschieden gegen Brighton and Hove Albion im Internet rassistisch beleidigt.
Reaktion des Vereins
Tottenham Hotspur verurteilte die rassistischen Angriffe gegen Danso umgehend und kündigte an, die Inhalte an die Polizei und zuständige Behörden zu melden. Der Club betonte, dass Danso als Spieler und Person die volle Unterstützung des Teams genießt.
In einer offiziellen Stellungnahme forderte Tottenham soziale Medien auf, schnell und entschlossen gegen rassistische Hetze vorzugehen. Der Verein verwies dabei auf die laufende "No Room For Racism"-Kampagne, unter deren Zeichen das Spiel gegen Brighton stattfand.
Konsequenzen für Täter
Personen, die sich rassistischer Beleidigungen schuldig machen, müssen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Dazu gehören laut den Angaben des Clubs Haftstrafen, Stadionverbote, Geldbußen, gemeinnützige Arbeit oder polizeilich angeordnete Bildungsprogramme.
Tottenham betonte erneut, dass solche Vorfälle keinen Platz im Fußball oder in der Gesellschaft haben. Der Club arbeitet eng mit Plattformen wie X zusammen, um Hassposter zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen.
Die genauen Inhalte der Beleidigungen wurden nicht öffentlich gemacht, um deren Verbreitung nicht weiter zu fördern. Der Verein rief Fans und Nutzer sozialer Medien dazu auf, rassistische Kommentare zu melden und sich solidarisch mit Betroffenen zu zeigen.
Hintergrund der Kampagne
Das Spiel gegen Brighton war Teil der seit Jahren laufenden "No Room For Racism"-Initiative der Premier League. Dabei setzen sich Clubs und Spieler aktiv gegen Diskriminierung ein und sensibilisieren Fans für das Thema.
