Innsbruck, 03 Juni 2026
Eine computergestützte Simulation von Forscherinnen und Forschern der Universität Innsbruck und der Technischen Universität Dortmund sieht Spanien mit 14,5 Prozent als aussichtsreichsten Kandidaten auf den Titel bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada.
Modell und Methodik
Das Team um Achim Zeileis von der Universität Innsbruck und Andreas Groll von der TU Dortmund hat das gesamte Turnier nach der Auslosung 100.000-mal Spiel für Spiel simuliert, wie Rouven Michels erläuterte, der beiden Universitäten affiliated ist: „Mit diesem Modell haben wir dann die gesamte WM 100.000-mal simuliert: Spiel für Spiel, der Turnierauslosung und allen FIFA-Regeln folgend." Die Berechnung kombiniert demnach vergangene Länderspielergebnisse, Wettquoten, Spielerbewertungen und durchschnittliche Kader-Marktwerte und nutzt zusätzlich maschinelles Lernen.
