Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft hat am 31. Mai 2026 das Finale der Heim-Weltmeisterschaft in der Swiss Life Arena in Zürich gegen Finnland in der Verlängerung verloren.
Das entscheidende Tor fiel in der 11. Minute der Overtime und beendete abrupt die Hoffnungen auf den ersten Weltmeistertitel der Schweizer Geschichte. Rund 10'000 Zuschauer im Stadion und Hunderttausende vor den Bildschirmen erlebten ein dramatisches Ende eines zuvor euphorischen Turniers.
Die Schweizer Mannschaft, die als «goldene Generation» mit Spielern wie Roman Josi, Nino Niederreiter, Leonardo Genoni und Reto Berra angetreten war, hatte sich erstmals in ein WM-Finale gekämpft. Zuvor hatte die Schweiz bereits vier Silbermedaillen an Weltmeisterschaften gewonnen, doch der ganz große Wurf blieb erneut verwehrt.
Trotz der Niederlage wurde das Team nach dem Spiel mit stehenden Ovationen und Sprechchören gefeiert. Trainer Jan Cadieux, der das Amt von Patrick Fischer übernommen und die besondere Teamatmosphäre bewahrt hatte, steckte seine Silbermedaille unmittelbar nach der Siegerehrung in die Hosentasche.
