Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft hat sich am Dienstagabend im Achtelfinale der WM gegen Kolumbien mit 4:3 im Elfmeterschießen durchgesetzt und damit erstmals seit 1954 wieder ein WM-Viertelfinale erreicht.

Verlängerung ohne Tor

Nach 120 Minuten hatte es in der Partie zwischen der Schweiz und Kolumbien bei der Fußball-WM kein Tor gegeben, wie es im Spielbericht heißt: „In 120 Minuten ist in der Partie zwischen Schweiz und Kolumbien bei der Fußball-WM kein Tor gefallen." Damit musste die erste Achtelfinal-Begegnung dieses Turniers im Elfmeterschießen entschieden werden. „Das letzte Achtelfinale dieser WM zwischen der Schweiz und Kolumbien war das erste, in dem die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste." Am Ende setzten sich die Eidgenossen knapp durch und „zogen erstmals seit 1954 wieder in ein WM-Viertelfinale ein."

Bereits in der regulären Spielzeit hatte es Möglichkeiten auf beiden Seiten gegeben. In der 21. Minute schloss Puerta aus halblinker Position an der Strafraumkante ab und prüfte erstmals in der Partie Gregor Kobel, den Torwart von Borussia Dortmund. Wenig später, in der 30. Minute, hatte Fabian Rieder vom FC Augsburg nach einem Fehler von Daniel Munoz die Führung für die Schweiz auf dem Fuß, scheiterte aber an Kolumbiens Schlussmann Camilo Vargas. „Der Spieler vom FC Augsburg an Camilo Vargas (30.)" – so heißt es dazu im Spielbericht.