Der Spanier Roberto Martínez hat unmittelbar nach dem 0:1 im WM-Achtelfinale gegen Spanien seinen Rücktritt als portugiesischer Teamchef erklärt.
Der 52-Jährige gab seinen Entschluss am Montag in Dallas bekannt, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. „Er sei angetreten, um mit Portugal Weltmeister zu werden, habe dieses Ziel verfehlt und ziehe nun die Konsequenzen“, hieß es in seiner Stellungnahme. Zugleich bedankte sich der Coach explizit bei Cristiano Ronaldo.
Rücktritt am Tag nach dem Aus
Das Aus im Achtelfinale gegen den iberischen Rivalen Spanien besiegelte die Trennung. Nach dem 0:1 stand Portugal ohne weitere Aufstiegschance da, die WM war für die Seleção vorzeitig beendet. Einen Zeitpunkt für die Bekanntgabe seines Nachfolgers nannte der Verband zunächst nicht.
Zu seiner eigenen Zukunft als Trainer äußerte sich Martínez ebenfalls nicht. „Zu dessen Zukunft im Nationalteam machte der seit 2023 amtierende Martinez keine Angaben“, schrieb die Quelle. Eine Rückkehr in den Klubfußball ist damit ebenso wenig ausgeschlossen wie eine Pause.
