Rangnick WM-Bilanz: Österreich gut vertreten – Nations | sportnachrichten
Rangnick WM-Bilanz: Österreich gut vertreten – Nations League startet
Wien, 07. Juli 2026
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Kurzfassung
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat nach wenigen Tagen Abstand eine positive Bilanz der WM gezogen und betont, dass die Mannschaft trotz Hindernissen Österreich gut vertreten habe. Im September startet die Nations League, in der Österreich die Rückkehr in die Liga A anpeilt.
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat nach einigen Tagen Abstand von der Weltmeisterschaft in Nordamerika eine überwiegend positive Bilanz gezogen und den Blick auf die anstehende Nations League im September gerichtet.
Rangnicks Dank an Mannschaft und Fans
Der 68-jährige Deutsche bedankte sich in einem Beitrag auf Instagram bei seiner Mannschaft, dem Betreuerstab und den Fans für die gemeinsamen Wochen beim Turnier in Nordamerika. „Die letzten Wochen haben mir einfach eine große Freude gemacht", schrieb Rangnick. Das Turnier sei zwar früher als erhofft zu Ende gegangen, dennoch sei er überzeugt, dass Österreich gut aufgetreten sei.
Mit Blick auf die Leistungen der Mannschaft sagte der Teamchef wörtlich: „Trotzdem glaube ich, dass wir Österreich bei dieser Weltmeisterschaft gut vertreten haben." Diese Einschätzung untermauerte er mit dem Hinweis auf den Einsatz jedes einzelnen Spielers: „Umso mehr hat mich beeindruckt, wie jeder Einzelne seinen Beitrag geleistet und sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt hat." Alle Beteiligten hätten sich gewünscht, noch länger in Nordamerika im Turnier zu verbleiben.
Rückblick mit Hindernissen
Rangnick räumte zugleich ein, dass der Weg bis zum Ausscheiden nicht frei von Widerständen gewesen sei. „Einige Hindernisse seien zu überwinden gewesen", resümierte er. Das „Engagement, der Zusammenhalt und die Art und Weise" seien aber „außergewöhnlich" gewesen. Damit zeichnete der Coach das Bild einer Mannschaft, die sich trotz schwieriger Phasen als Kollektiv präsentierte.
Mit Blick nach vorn richtete Rangnick den Fokus klar auf die kommenden Aufgaben. Er freue sich darauf, „mit den Juns im September den nächsten Schritt zu gehen", erklärte der Deutsche. Er sei „fest davon überzeugt, dass in dieser Mannschaft noch viel Potenzial steckt und wir gemeinsam noch einiges erreichen können."
Ausblick auf die Nations League
Die nächste Station im Spielkalender des ÖFB ist die Nations League. Am 24. September steht für die österreichische Auswahl ein Heimspiel gegen Israel in Linz auf dem Programm. Drei Tage später, am 27. September, empfängt das Team in Wien Kosovo. Damit beginnt für Österreich eine dichte Phase mit vier Partien innerhalb weniger Wochen.
Nach den beiden Heimspielen reist die Mannschaft am 1. Oktober nach Irland, bevor sie am 4. Oktober, drei Tage nach dem Duell in Irland, auswärts auf Kosovo trifft. Den Abschluss der Ligaphase bildet ein weiteres Heimspiel am 14. November, erneut in Linz, gegen Irland. Damit wartet auf Rangnick und sein Team zwischen September und November ein kompaktes Programm.
Heimspiele in Linz und Wien
Das Heimspiel gegen Israel am 24. September ist auch deswegen ein Sonderfall, weil Israel seine Heimspiele derzeit in Debrecen austrägt. Die Partie gegen die israelische Auswahl, die in der Ligaphase für Österreich als Auswärtsspiel in Debrecen angesetzt ist, findet damit unter besonderen organisatorischen Vorzeichen statt. Hintergrund ist die politische Lage im Land, die reguläre Heimspiele in Israel derzeit nicht zulässt.
Inhaltlich geht es für Österreich in der Nations League um die Rückkehr in die Liga A. Im Vorjahr war dem Team unter Rangnick der Aufstieg in die höchste Spielklasse des UEFA-Wettbewerbs noch verwehrt geblieben. Mit den anstehenden Partien gegen Israel, Kosovo und Irland bietet sich nun die erneute Chance, dieses Ziel zu erreichen.
Liga A als Saisonziel
Über die Ligaphase hinaus hat der Wettbewerb eine weitere Bedeutung: Die Nations League markiert zugleich den Auftakt zur Qualifikation für die Europameisterschaft 2028. Das Endrundenturnier wird in Großbritannien und Irland ausgetragen. Für Rangnick und sein Team verbindet sich mit den bevorstehenden Spielen damit sowohl die unmittelbare Aufgabe in der Nations League als auch der langfristige Weg Richtung EM 2028.
Rangnick hatte sich nach dem Turnier zunächst einige Tage Zeit genommen, um die WM-Erfahrung einzuordnen. Diese Phase der Reflexion nutzte er, um sowohl den Verlauf als auch die Stimmung innerhalb des Teams zu bewerten. Das Ergebnis dieser Rückschau fiel sichtlich versöhnlich aus, auch wenn der sportliche Abschied aus dem Turnier nicht den Erwartungen entsprochen hatte.
EM 2028 in Großbritannien und Irland
Die Bedeutung des Abschneidens wird auch vor dem Hintergrund deutlich, dass die Mannschaft im Turnier in Nordamerika auf internationaler Bühne sichtbar war. Rangnick verwies darauf, dass sich jeder Einzelne in den Dienst der Mannschaft gestellt habe – ein Hinweis darauf, dass innerhalb des Kaders trotz der Enttäuschung über das vorzeitige Ende kein Bruch, sondern ein Zusammengehalt erkennbar war.
Mit der Nations League beginnt für Österreich nun ein neuer Abschnitt, in dem die Mannschaft an den während der WM gesammelten Erfahrungen anknüpfen soll. Rangnick sieht in seinem Kades nach eigenen Worten „noch viel Potenzial" und formuliert den Anspruch, „gemeinsam noch einiges zu erreichen". Diese Aussage markiert den Übergang von der Rückschau auf die WM hin zur Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben.
Zwischen Rückschau und Vorbereitung
Für den ÖFB steht damit ein Herbst mit hoher sportlicher Bedeutung an. In vier Ligaspielen geht es nicht nur um Punkte für die Nations-League-Tabelle und das Ziel Liga A, sondern auch um eine erste Standortbestimmung im Hinblick auf die EM-Qualifikation. Rangnicks Bilanz fällt dabei bewusst ausgewogen aus: Anerkennung für das Geleistete, gleichzeitiger Blick nach vorn.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Mannschaft an den während der WM gezeigten Zusammenhalt anknüpfen kann. Rangnick selbst hat mit seinen öffentlichen Äußerungen den Ton dafür vorgegeben: Anerkennung für die Vergangenheit, Zuversicht für die Zukunft.
Fragen & Antworten
Wie hat Ralf Rangnick die WM bilanziert?
Rangnick zog nach einigen Tagen Abstand eine positive Bilanz und sagte: „Trotzdem glaube ich, dass wir Österreich bei dieser Weltmeisterschaft gut vertreten haben." Er betonte den Einsatz jedes einzelnen Spielers und bezeichnete Engagement und Zusammenhalt als „außergewöhnlich".
Welche Spiele stehen für Österreich in der Nations League an?
Die ÖFB-Auswahl bestreitet am 24. September ein Heimspiel gegen Israel in Linz, am 27. September ein Heimspiel gegen Kosovo in Wien, am 1. Oktober auswärts in Irland, am 4. Oktober auswärts gegen Kosovo sowie am 14. November ein weiteres Heimspiel gegen Irland in Linz.
Was ist das Ziel der ÖFB-Elf in der Nations League?
Österreich will in die Liga A aufsteigen, nachdem der Aufstieg im Vorjahr unter Rangnick verpasst worden war. Gleichzeitig dient die Nations League als Auftakt zur Qualifikation für die EM 2028 in Großbritannien und Irland.