Tadej Pogacar hat am Samstag die 14. Etappe der 113. Tour de France über 155,3 Kilometer von Mulhouse nach Le Markstein Fellering in den Vogesen mit einem Solo-Sieg gewonnen und seine Führung im Gesamtklassement ausgebaut.
Pogacars entscheidende Attacke am Col du Haag
Der Slowene, der das Gelbe Trikot trägt, setzte sich auf der Bergetappe mit 3.800 Höhenmetern und drei Anstiegen der ersten Kategorie mit mehr als einer halben Minute Vorsprung vor seinem Teamkollegen Isaac Del Toro durch. Es war bereits Pogacars vierter Etappensieg bei dieser Tour und sein insgesamt 25. Tagessieg bei einer Frankreich-Rundfahrt. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete, startete der 26-Jährige seine entscheidende Attacke 7,4 Kilometer vor dem Ziel am Col du Haag und baute kurz danach einen Vorsprung von 30 Sekunden auf.
Hinter Del Toro, der für UAE Team Emirates – XRG fährt und aus Mexiko stammt, komplettierte der Franzose Paul Seixas das Podium der Etappe. Seixas erreichte das Ziel mit der gleichen Zeit wie Del Toro, 0:38 Minuten hinter Pogacar, und übernahm durch die Bonussekunden als Drittplatzierter das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers von Juan Ayuso – mit drei Sekunden Vorsprung. Seixas rückte zudem in der Gesamtwertung auf Rang vier vor.
Vingegaard verliert weiter an Boden
Der Däne Jonas Vingegaard, der für Visma – Lease a Bike fährt und Pogacars härtester Rivale im Kampf um den Gesamtsieg ist, kam mit 0:44 Minuten Rückstand auf Rang vier der Etappe. In der Gesamtwertung liegt Vingegaard nun 4:30 Minuten hinter dem Spitzenreiter. Der Belgier Remco Evenepoel wurde Fünfter (0:48 Minuten zurück) und liegt im Gesamtklassement mit 5:04 Minuten Rückstand auf Rang drei, gefolgt von Seixas (5:19) und Ayuso (5:22).
